Internationaler Tag gegen Polizeigewalt – Gedenken und Gegenwart
Wir zeigen den Dokumentarfilm "Die Polizei hat sich schuldig gemacht" von RomaniPhen mit anschließendem Podium zu aktuellen Erfahrungen mit diskriminierender Polizeigewalt in Baden-Württemberg.
Am 15. März erinnern wir dabeii sowohl an den Internationalen Tag gegen Polizeigewalt als auch an die Deportation der Sinti* und Roma* aus Baden-Württemberg 1943 nach Auschwitz-Birkenau.
Diese beiden Gedenktage verbinden wir bewusst. Denn Erinnerung bedeutet auch, den Blick auf die Gegenwart zu richten – auf Diskriminierung und Polizeigewalt, die auch heute noch Realität sind.
Die Polizei war in der Geschichte in mehrfacher Hinsicht an der Verfolgung beteiligt. Im Nationalsozialismus arbeitete sie eng mit Gesundheitsbehörden zusammen, wenn Menschen als „asozial“ oder „gemeinschaftsfremd“ eingestuft wurden – darunter auch Sinti* und Roma* sowie Menschen mit psychischen Erkrankungen. Diese historische Verflechtung zeigt, wie eng behördliche Strukturen von Kontrolle und Ausgrenzung miteinander verwoben waren – und welche Spuren davon bis heute wirken.
Barrieren
- Barrierefreier Zugang über Seiteneingang Süd (café|bar / JNTM / Aufzug).
- Eine awarenessperson ist vor Ort ansprechbar.
- Filmton und Sprache werden über Lautsprecher verstärkt.
- Zum Film gibt es keine Untertitel.
- Es wird keinen Gebärdendolmetscher geben.
- Veranstaltungssprache ist deutsch
Eine Kooperationsveranstaltung von


